In der aktuellen Ausgabe der Blätter für deutsche und internationale Politik gibt es einen kleinen Artikel, den ich zusammen mit Armin Kuhn geschrieben habe: Häuserkampf und Stadterneuerung. Ausgehend von den runden Jubiläen der letzten großen Hausbesetzungswellen in Berlin (30 Jahre West-Berliner Hausbesetzungen / 20 Jahre Hausbesetzungen in Ostberlin) haben wir versucht die Verbindungslinien zischen den Besetzungsbewegungen und der Stadterneuerungspolitik nachzuzeichnen. Waren die Westberliner Hausbesetzer/innen Auslöser und teilweise Partner/innen einer neuen Stadterneuerungspolitik, waren die meisten Hausbesetzungen in Ostberlin nach der Wende von einer stadtpolitischen Ignoranz geprägt…
Der Artikel bei den Blättern für deutsche und internationale Politik ist für eine Woche freigeschaltet und kann als PDF heruntergeladen werden.

Die Jahrestage häufen sich – vor 20 Jahren erlebte Ostberlin – damals noch Hauptstadt der DDR – die letzte große Hausbesetzungsbewegung Berlins. Mehr als 130 leerstehende Häuser wurden vor allem in den Innenstadtbezirklen Mitte, Prenzlauer Berg und Friedrichshain besetzt. Nach der brutalen Räumung der Mainzer Straße im November 1990 durch westdeutsche Polizeieinheiten wurden an „RundenTischen“ für die meisten Häuser Nutzungsverträge ausgehandelt um die Besetzungen zu legalisieren. Doch Verträge boten nicht in allen Fällen einen dauerhaften Schutz vor Räumungsdrohungen. Aktuelle Beispiele wie die Räumung der 
